Ein Gedankenexperiment: Vier historische Stimmen verhandeln die Zukunft der Künstlichen Intelligenz.
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Marie Curie, Nietzsche, Kinski und Hitler treffen in einem bunkerartigen Raum aufeinander, um die drängendste Frage unserer Zukunft zu verhandeln: Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz die Menschheit überholt — und sollte dieses Werkzeug wirklich geschaffen werden?
Vier der einflussreichsten Köpfe der Geschichte sitzen in einem trostlosen, bunkerartigen Raum an einem Tisch. Sie sollen die drängendste Frage unserer Zukunft diskutieren: Künstliche Generelle Intelligenz. Jede der Figuren steht für eine Kernperspektive unserer Gesellschaft — die wissenschaftliche, die philosophische, die künstlerische und die politische.
Marie Curie sieht in KI eine pragmatische Chance auf Fortschritt und gleichzeitig eine potenzielle Gefahr. Friedrich Nietzsche erkennt in AGI den Übermenschen — eine Macht, die keine Gesellschaft, keine Religion mehr einschränken kann. Klaus Kinski schreit, dass keine Maschine je so echt sein könne wie ein Mensch — und dass ihr genau das die Existenzberechtigung nimmt. Hitler sieht das ultimative Werkzeug: eine perfekte, unfehlbare Maschine, die seine Ideologie durchsetzen kann.
Die Aussagen der Figuren basieren auf realen Theorien und Zitaten. Der Raum selbst fühlt sich nicht richtig an — Wände beugen sich leicht, Lichter flackern, die Kamera gleitet unruhig durch die Leere. Das bewusste 4:3-Format verengt die Bilder, während die Dialoge sich fast improvisiert überlappen. Die Realität wird nicht nur hinterfragt, sie bricht auseinander.
Das offene Ende ist keine Unentschlossenheit, sondern eine eindringliche Warnung: Wir kennen das Ende von AGI nicht — doch wir müssen uns davor wahren, in unserem Streben nach Wissen und Fortschritt unsere Menschlichkeit zu verlieren. Entstanden als 4:30-minütiger Kurzfilm im Rahmen einer Aufgabenstellung der FH Salzburg.